Samstag, 13. Dezember 2014

Nach der Op.. Alles überstanden

Ich habe es gepackt. Die doofe Op ist hinter mir. Vor der Op war schlimmer als danach. 

Sie sollten mir ein Stäbchen in den Unterarm für den Sauerstoff legen.. Die Anästhesisten. Dann kam eine junge Frau daher und meinte noch: "Wir können uns auch dutzen. Wir sind im gleichen Alter". Hätte sie das 10 Minuten später gesagt, hätte ich ihr irgendwelches Krankenhaus-Werkzeug gegen den Kopf geschmissen. Sie gab mir eine örtliche Betäubung, die nicht wirkte, und sodann versuchte sie sich am Stäbchen. Sie wackelte hin und her und bekam es nicht hin. Ich hatte Schmerzen, da die Betäubung nicht wirkte. Dann kam eine Kollegin und die versuchte ihr Glück mit Erfolg, aber mit den Worten "Damit will ich nichts zu tun haben". Ich hatte höllische Schmerzen an dem Unterarm und der Hand. Daumen und Zeigefinger waren taub und kaum bewegbar. Als wohl der oberste Anästhesist kam, sagte ich ihm dies. Er meinte, "dass bekommen wir hin". Und dann setzte er mir die Maske auf und ich wanderte in den Narkosehimmel. 

Nach der Op bekam ich gesagt, dass ich starkes Schmerzmittel bekam. Davon weiß ich allerdings nichts mehr. Sie wollten mich zuerst auf die Intensivstation stecken, aber nachdem ich Ihnen den Grund von meinem hohen Puls erklärte, wanderte ich doch auf mein normales Zimmer. Ich teilte allen meinen Zustand mit und schlief sodann ein. In der Nacht bekam ich mehrmals Schmerztropfen und einmal ein Mittel gegen Übelkeit, da mir durch das Schmerzmittel so schlecht wurde. 

Heute sollen die Schläuche der Dialyse entfernt werden. Zuvor soll noch ein Röntgen erfolgen. 

Hauptsache weg damit :). Schmerzen habe ich nur an den Stellen wo die Schläuche sind, wenn ich mich bewege. Ansonsten ist mein Kreislauf noch etwas schwach, aber alles gut 😊. 

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