Ein Blog über meinen Kampf gegen meinen Krebsi - Morbus Hodgkin (Lymphdrüsenkrebs). Nach 4 1/2 Monate anhaltenden Husten, stellte man meinen Krebs im Dezember 2014 fest. Nach 6 Zyklen Chemotherapie (Beacopp esk.) bekam ich sodann am 28. Mai 2015 die Nachricht meiner Ärztin "Remission - es sind keine aktiven Krebszellen mehr im Körper". Ich habe den Kampf gewonnen :)! Gib niemals auf! Das Leben ist wunderschön! Es lohnt sich immer zu kämpfen.
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Dienstag, 23. Dezember 2014
Ich darf an Weihnachten nach Hause :)
Ich könnte Schreien vor Glück. Ich darf Morgen, an Heilig Abend, und am 1. Weihnachtsfeiertag nach Hause. Zwar muss ich morgens zur Blutabnahme im Krankenhaus sein und über Nacht jeweils hier bleiben, aber ich darf raus zu meinem Mann und meiner Tochter. Wir dürfen unser erstes Weihnachten zu Dritt auch wirklich gemeinsam verbringen :)! Etwas Schöneres hätte ich mir nicht vorstellen können. Die Infusionen kommen morgen ab und dann kann ich ganz normale Stunden mit meinen Schätzen verbringen. Ich darf dabei sein, wenn Mausi ihre allerersten Weihnachtsgeschenke auspackt <3. Es ist traumhaft!! Am 26. bekomme ich wieder Chemo per Infusion und muss hier sein, aber allein diese zwei Tage fast normal verbringen zu dürfen.. Einfach wunderschön :)! Meine Freude ist grenzenlos.
Samstag, 13. Dezember 2014
Weihnachten im Krankenhaus
Ich könnte einfach nur k****. Gerade fand ein Gespräch mit der Oberärztin statt. Laut ihrer Meinung werde ich wohl an Weihnachten und Silvester weiterhin im Krankenhaus sein. Die Ergebnisse der Op werden voraussichtlich Dienstag da sein und sodann wird gleich mit der Chemo angefangen. Ich werde wahrscheinlich das Hodgkin Lymphom haben und die Heilungschancen seien bei über 90%. Die erste Chemo würde stationär überwacht werden. Die weiterführenden in einem Abstand von ca. 3 Wochen ambulant. Nach der ersten Chemotherapie würde ich noch 2-3 Wochen hier bleiben müssen. Da mein Tumor groß sei und der Zerfall beobachtet werden müsse, damit sich die entstehenden Kristalle nicht auf die Nieren absetzen und dort ein Versagen herbeiführen.
Ich will mir gar nicht vorstellen, dass ich Weihnachten und den 1. Geburtstag meiner Tochter im Krankenhaus verbringen soll. Seit Ende Oktober freue ich mich auf Weihnachten und habe die Wohnung geschmückt. Ich wollte noch für meine Kleine etwas fertig basteln zu ihrem Geburtstag. Ein Bistro für ein Frühstücksbüffet für die Familie zur Feier des 1. Geburtstags der Tochter ist reserviert. Und jetzt soll ich hier sein.. Nachdem ich die letzten Weihnachtsfeste auch nicht feiern konnte. 2012 hatte ich kurz zuvor eine Fehlgeburt. 2013 war ich wegen Vorwehen Zuhause und nun soll ich im Krankenhaus sein. Ich möchte doch nur ein normales Fest mit meinen Liebsten..
Es sollte ein ganz besonderer Tag für meine Tochter werden. Ich wollte mit meinem Mann und ihr zu einem Indoor-Spielplatz fahren. Sie mit Geschenken überhäufen und verwöhnen. Damit sie einfach einen ganz wundervollen Tag hat. Und nun ist alles anders..
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